Team-Training

Teamwork sollten wir von unseren Zellen und dem Flug der Gänse lernen. Nur wenn die Stärkeren den Schwächeren helfen, erreichen alle das Ziel.

Rena Lessner, Schriftstellerin

Ziel eines Teamtrainings ist es, Kooperation im Team zu entdecken und weiterzuentwickeln. In meiner Arbeit mit Teams verbinde ich theoretische Grundlagen (Konzepte und Modelle über Kommunikation, Theorien über Rollen und Teamentwicklung u.a.) mit erfahrungsorientierten Übungen und Reflexion. Ein Team, sei es ein Kollegium, eine berufliche Arbeitsgruppe, ein Kirchengemeinderat, ein politisches Gremium oder ein ehrenamtliches Projektteam, braucht die Fähigkeit zu Kooperation und Teamspirit, um  gemeinsam erfolgreich zum gesteckten Ziel zu kommen.

Im Teamtraining werden diese Kompetenzen durch gemeinsames Tun in spielerischen Teamaufgaben erweitert, es wird an Konfliktlösung gearbeitet und das Team gestärkt.

Kommunikation

Kommunikation ist die Basis für respektvollen Umgang und Kooperation.

Dazu gehört das Verstehen von Kommunikationsprozessen, von eigenen Verhaltensmustern, Antreibern und Fallen.

Kommunikationspsychologische Konzepte (z.B. Friedemann Schulz von Thun, Thomas Gordon, Riemann-Thomann, Ruth Cohn) verhelfen zu Verständnis und dienen als Modell für gelingendes Miteinander.

Gewaltfreie Kommunikation (Marshall Rosenberg) zeigt Wege, wie wir wertschätzend miteinander umgehen können. 

Systemisch und lösungsorientiert arbeiten wir im Teamtraining an Modellen, um uns selbst und andere besser zu verstehen, angemessen mit Konflikten umzugehen und ein starkes Team zu werden.

Teamentwicklung

Teamentwicklung beschreibt zum einen die Wahrnehmung und Analyse des Prozesses in der Entwicklung eines Teams und zum anderen deren Aufarbeitung (Phasen, Rollen, Ressourcen, Grenzen und Visionen).

Themen und Inhalte in einem begleiteten Prozess sind dabei

  • das Phasenmodell der Teamentwicklung (nach Bruce Tuckman)
  • Strukturen der Teamzusammensetzung (Rollen, Funktionen und Persönlichkeitsmuster im Team erkennen und einsetzen)
  • Motivation, Ziele, Werte und Standards der Zusammenarbeit entwickeln

Gleichzeitig werden Teamentwicklungsmaßnahmen als aktiver gesteuerter Prozess zur Verbesserung der Zusammenarbeit eingesetzt, um

  • Kooperation zu fördern und soziale Kompetenzen zu verbessern
  • Identifikation mit dem Team zu erlangen
  • Mechanismen und Dynamik innerhalb des Teams zu verdeutlichen

Dazu nutze ich Systemische Teamaufstellungen und interaktive  erlebnispädagogische Methoden des Teamtrainings mit entsprechenden tools.

Team spirit

Ein funktionierendes Team mit gutem Teamgeist braucht die Bereitschaft zu Kooperation. Konstruktive und effektive Zusammenarbeit unter Berücksichtigung der Stärken und Grenzen der einzelnen Teammitglieder kann man gemeinsam erproben.

In meiner Arbeit mit Teams setze ich erlebnisorientierte Kooperationsübungen (indoor und outdoor) ein. Mithilfe von entsprechenden training tools (pädagogische „Werkzeuge“ wie Werteturm, Spinnennetz, Balltransport, Seile, Stäbe, Decken) wird eine Gruppe dazu motiviert, gemeinsam eine Teamaufgabe zu lösen.  

Dabei werden Kompetenzen wie Ideenfindung, Absprachen, Delegieren, und letztlich der Teamgeist gefördert.

Spielerische Teamübungen und geeignete Reflexion regen zum Nachdenken an und können Verhaltensänderungen bewirken.

Konfliktlösung

Teams können bei Konflikten lösungsorientiert begleitet werden. Inhalte meiner Arbeit sind grundlegende Rollenmodelle und Kommunikationstheorien. Konflikte im Team werden begleitet durch die Erarbeitung eines Prozesses, der zu einem guten Umgang mit Konflikten bis hin zur Konfliktbewältigung führt.

Ziel ist es, Konflikte innerhalb eines Teams für alle Beteiligten gewinnbringend zu lösen.

Dabei setze ich je nach Vorerfahrung, Bedarf und Ziel der Gruppe unterschiedliche Methoden ein.

Mögliche Arbeitsformen und Inhalte sind:

  • Wahrnehmung der konflikthaften Situation und ihrer beteiligten Personen
  • Teamaufstellungen
  • Umgang mit individuellen Unterschieden und Konflikten
  • Modelle und Strategien zur Konfliktbewältigung
  • Übungen aus dem Erfahrungsorientierten Lernen
  • Kollegiale Fallberatung
  • Methoden aus dem „Theater der Unterdrückten“ von Augusto Boal:

Dieses bietet unterschiedliche prozessorientierte darstellerische Formen (Statuentheater, Unsichtbares Theater, Forumtheater). Damit können im Alltag vernachlässigte soziale und kommunikative Ressourcen in der spielerischen Begegnung von Menschen aktiviert werden. Es ist darin szenisches Training und Probehandeln in Konfliktsituationen und zeigt Möglichkeiten eines konstruktiven Umgangs mit Konflikten auf.

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